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Die Gleichnisse unseres Herrn Jesus Christus10.Teil: Vom Turmbau und vom Krieg
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Die Bauruine
Wissen Sie, was das ist, eine Bauruine? Ein reiche Geschäftsmann wollte
vielleicht eine Prachtvilla bauen. Er kaufte sich ein teures Grundstück am
Südhang mit schöner Aussicht. Die Baugrube wurde ausgehoben, das Fundament
gelegt, die Wände hochgezogen, das Dach vielleicht montiert. Dann machte
der Geschäftsmann Pleite. Das Geld war alle. Er konnte das Haus nicht zu
Ende bauen.
Krieg oder Frieden?
Adolf Hitler hielt sich für den größten Feldherrn aller Zeiten. Er wollte
England erledigen, wie man einem Huhn den Hals abdreht. Das gelang ihm
dann doch nicht. Dann marschierte er 1941 in die Sowjetunion ein. Er hatte
vor, bis zu den Ölfeldern im Kaukasus vorzudringen und meinte, Moskau
schnell einzunehmen. Statt dessen fuhr die Wehrmacht im russischen Winter
fest. Nach der verlorenen Schlacht um Stalingrad und Millionen von Toten
mussten sich die deutschen Armeen zurückziehen. Der Krieg ging verloren.
Die Kosten überschlagen
Warum hat der Herr Jesus wohl diese Gleichnisse erzählt? Es war nicht sein
Ziel, Ratschläge für den Hausbau zu geben. Sicher wollte uns nicht sagen,
wie wir Krieg führen sollten. Was war denn der Sinn dieser beiden
Gleichnisse?
Die Menschen waren von Jesus begeistert. Sie staunten über seine Worte, sie wollten gerne dabei sein., als er Wunder tat. Sie wollten, dass er sie oder ihre kranken Freunde oder Verwandte heilte. Einer war so begeistert von Jesus, dass er ihm sagte (Matthäus 8,19): Meister, ich will dir folgen, wo immer du hin gehst! Diese Begeisterung kann aber sehr oberflächlich und nur von kurzer Dauer sein. Jesus sprach davon im Gleichnis des Sämanns:
Zwei der Jünger Jesu, Jakobus und Johannes, kamen einmal mit einer Bitte zu Jesus.
Heute ist es nicht viel anders. Wir wünschen uns Gottes Segen, aber wir
achten seine Gebote nicht. Viele Menschen wollen nach dem Tod in den
Himmel kommen. Sie sind aber nicht bereit, hier auf Erden Gottes Weg zu
gehen. Sie möchten in der Ewigkeit bei Gott sein, aber hier und jetzt
haben sie Angst, anderen zu sagen, dass sie an Jesus glauben. Sie wollen
gern Vergebung für ihre Schuld, aber wenn es etwas kostet, Jesus
nachzufolgen, geben sie auf. "Drum prüfe, wer sich ewig bindet!" Jesus Christus ist der himmlische Bräutigam. Wir, die Gläubigen, sind seine verlobte Braut. Er hat uns gezeigt, wie sehr er uns liebt. Am Kreuz von Golgatha gab er sein Leben, um uns zu erwerben. Eines Tages, wenn der Herr wiederkommt, werden wir Hochzeit feiern. Wir werden ewig mit ihm in der Herrlichkeit sein. Sind wir auch bereit, unser ganzes Leben lang, ihm treu zu sein? Der Herr verspricht:
Ein reicher junger Mann fragte Jesus einmal nach dem ewigen Leben. Er war
nicht bereit, auf sein großes Vermögen zu verzichten, um Jesus
nachzufolgen. Er ging traurig davon. Ganz anders Mose. Als Kind wuchs er
auf am Hof des Pharao, des Königs von Ägypten,. Später merkte er, dass er
eigentlich zum Volk Israel, dem Volk Gottes, gehörte. Er musste eine
Entscheidung treffen. Was war ihm wichtiger? Jetzt im Saus und Braus
leben? Oder auf Gottes Stimme hören?
Der Apostel Paulus machte die gleiche Rechnung:
Wir sollten nicht leichtfertig entscheiden. Ich hoffe, Sie werden gut überlegen und dann die richtige Entscheidung treffen. Setzen sie Ihr Vertrauen auf Jesus Christus. Machen Sie den festen Entschluss, ihm treu zu bleiben. Lesen sie jeden Tag in der Bibel. Sagen Sie Gott Ihre Nöte im Gebet. Besuchen Sie die Gottesdienste und Bibelstunden der Christliche Gehörlosen-Gemeinschaft. Der Herr wird Ihnen die Kraft dazu geben!
Michael Ponsford |