Matthäusevangelium Kapitel 6, Vers 9
Gottes Name ist heilig. In den Zehn Geboten heißt das dritte Gebot:
Du sollst den Namen des HERRN, deines Gottes, nicht
missbrauchen.
(2 Mose 20,7)
Mose fragte Gott, wie er heißt. Gott gab ihm eine Antwort. Aber die Juden
hatten Angst, Gottes Namen zu missbrauchen. Sie sagten: besser, wir
sprechen diesen Namen gar nicht aus. Sie sagten nur "Gott" oder "Herr".
Deshalb wissen wir heute nicht, wie der Name Gottes gesprochen wurde.
Viele Menschen missbrauchen leider den Namen Gottes. Früher arbeitete ich
als Lieferwagenfahrer für eine Fernsehfirma. Mein Chef sagte immer: "Um
Gottes Willen pass‘ auf, Mike, dass die Geräte nicht gekratzt werden!"
Wenn etwas schlimmes passiert, rufen viele Leute "Oh, Gott! Oh, Gott!",
oder wenn etwas gut gegangen ist, sagen erleichtert "Gott sei Dank!"
Ein gläubiger Christ soll nicht lästern oder schwören. Das ist klar. Wir
dürfen aber auch den Namen Gottes nicht in Misskredit bringen. Was
bedeutet das? Wenn wir sagen, wir glauben an Jesus Christus, aber nicht
tun, was Jesus gesagt hat, was passiert? Die Leute zeigen mit dem Finger
auf uns und sagen: "Er will Christ sein! Schaut doch, wie er lebt!" Wir
sollen beten, dass unser Leben Gott Ehre bringt.
Paulus schreibt in seinem Brief an die Philipper, Gott hat Jesus den
höchsten Namen gegeben. Alle Menschen sollen vor ihm knien und ihn als
Herrn bekennen zur Ehre Gottes (Philipper 2,9ff). Wenn jemand Jesus als
Herrn und Heiland annimmt, dann bringt er Gottes Name Ehre. Wir wollen
beten, dass immer mehr gehörlose Menschen die Gute Nachricht von Jesus
hören, wie neulich bei ProChrist, und ihm ihr Leben geben. Dann wird
Gottes Name geheiligt. Amen!
Michael Ponsford
mponsford@t-online.de