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Das Vater UnserDie Lehre unseren Herrn Jesus Christus
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Darum sollt ihr also beten: Matthäus 6, 11 Gott gibt uns, was unser Körper braucht Jesus ist sehr realistisch. Er sagt, wir sollen zuerst für das tägliche Brot bitten. Dann erst sollen wir um die Vergebung der Sünden bitten. Die Sündenvergebung ist wichtiger als das tägliche Brot, aber wenn wir Hunger oder Durst haben, denken wir gar nicht an unsere Seele. Die Heilsarmee sagt: "Gib dem Obdachlosen erst die warme Suppe, dann kannst du ihm von Jesus Christus erzählen." Wir sollen unserem himmlischen Vater vertrauen Ein Mensch, der nicht an Gott glaubt, denkt vielleicht: „Warum sollte ich für das tägliche Brot beten? Ist es nicht besser, arbeiten zu gehen? Dann verdiene ich Geld und ich kann mir das Brot selber kaufen!“ Aber heute wissen wir, dass es nicht selbstverständlich ist, eine Arbeitsstelle zu haben. In vielen Ländern der Welt können Menschen nicht immer kaufen, was sie brauchen. Christen sind keine Bettler, die auf Kosten anderer Menschen leben. Christen sind nicht faul sondern fleißig. Aber sie wissen, dass ihr Leben in Gottes Hand steht. Deshalb bitten wir ihn und vertrauen ihm. Jesus sagte:
Gott gibt uns zur rechten Zeit, was wir brauchen Unser himmlischer Vater hat versprochen, uns zu geben, was wir brauchen. Er hat nicht versprochen, all unsere Wünsche zu erfüllen. Der Apostel Paulus schrieb:
Das Vater Unser spricht vom „täglichen Brot“. Das bedeutet das Brot, das wir für den nächsten Tag brauchen. Unser himmlischer Vater hat versprochen, uns zu geben, was wir jetzt brauchen. Er hat nicht versprochen, uns Vorrat für viele Monate oder Jahre zu geben! Im Gegenteil! Jesus sagte:
Jesus erzählte einmal die Geschichte eines reichen Landwirts. Er hatte gute Ernten, seine Scheunen waren brechend voll. Er plante, noch größere Scheunen zu bauen. Dann, dachte er, habe ich genug Vorrat angesammelt für viele Jahren. Doch in der gleichen Nacht ist er gestorben. Was nutzte all sein Reichtum? Er war nicht bereit, Gott zu begegnen. Wie man sich darauf vorbereiten kann, werden wir in der nächsten Ausgabe sehen.
Michael Ponsford |