Die nicht zu vereinfachende Komplexität

Die Komplexität bedeutet eine Gesamtheit aller Bestandteile eines Systems, von denen das System in seiner Funktion abhängt. Fehlt ein Bestandteil, funktioniert das System nicht.

Als ein Beispiel für das System, das diese Komplexität enthält, betrachten wir eine einfache Mausefalle.

Diese besteht aus folgenden Teilen:

  1. Ein flaches Holzbrettchen, das als Basis dient.

  2. Ein metallener Bügel, der die Maus töten soll.

  3. Eine Feder mit verlängerten Enden, die den Bügel auf das Brettchen preßt.

  4. Ein Halter für den Köder, der bei leichtem Druck den Haltedraht freigibt.

  5. Ein Haltedraht, der den Bügel zurückhält, wenn die Falle geladen ist.

Dazu gehören noch verschiedene Schrauben und Heftklammern, um das ganze System zusammenzuhalten. Wird einer der Teile 1 bis 5 entfernt, kann die Falle nicht mehr funktionieren. Mit anderen Worten: Die Mausefalle vermag keine Maus zu fangen, bevor nicht alle Teile richtig zusammengesetzt sind. Weil die Mausefalle aus mehreren absolut notwendigen Teilen besteht, ist sie "nicht zu vereinfachend komplex".

Also besteht ein System, das eine „nicht zu vereinfachende Komplexität“ besitzt, aus mehreren aufeinander abgestimmten Teilen, wobei jeder Teil zur Gesamtfunktion beiträgt. Wird ein Teil entfernt, steht die Gesamtfunktion still.

Es gibt in der Natur viele Pflanzen und Tiere, welche die Komplexität besitzen, die nicht vereinfacht werden kann, d.h. sie können nicht allmählich durch mehrere Evolutionsschritten entstehen.

Einige Beispiele aus der Natur, die die nicht zu vereinfachende Komplexität besitzen: Komplexe biologische Strukturen.