Wer ist der Schöpfer?

Wie wir in der Web-Seite "Hinweise in der Natur auf den Schöpfer" festgestellt haben, trägt die belebte Schöpfung Merkmale, die deutlich auf einen Schöpfer hinweisen und nicht durch Zufall und Naturgesetze erklärt werden können. Diese Hinweise identifizieren den Schöpfer aber nicht. Was wir mehr über Gott wissen können, erhalten wir nur durch seine Offenbarung an die Menschen. Es gibt Weltanschauungen, die behaupten, dass Gott sich nach seinem Erschaffen nicht mehr um uns kümmert (z.B. Deismus). Wir Christen sind aber davon überzeugt, dass Gott uns nicht im Unwissen lässt, wer er ist. Das "Buch der Natur" ist nur eine Teiloffenbarung. Es offenbart "nur" die ewige Gottheit und göttliche Größe. Erst durch die Bibel, welche die Offenbarung Gottes an die Menschen ist, erfahren wir die Liebe und Gnade Gottes, aber auch Gott als Richter der Menschen.

Der erste Vers der Bibel lautet:

"Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde" (1. Mose 1, 1).

Den Intellektuellen Athens erklärte der Apostel Paulus:

"Ihr Männer von Athen! Ich sehe, dass es euch mit der Religion sehr ernst ist. Ich bin durch eure Stadt gegangen und habe mir eure heiligen Stätten angesehen. Dabei habe ich auch einen Altar entdeckt mit der Inschrift: 'Für einen unbekannten Gott'. Was ihr da verehrt, ohne es zu kennen, das mache 'ich' euch bekannt. Es ist der Gott, der die Welt geschaffen hat und alles, was darin lebt. Als Herr über Himmel und Erde wohnt er nicht in Tempeln, die ihm die Menschen gebaut haben. Er ist auch nicht darauf angewiesen, von den Menschen versorgt zu werden; denn er selbst gibt ihnen das Leben und alles, was sie zum Leben brauchen." (Apg. 17,22-24).

Die Schönheit und Komplexität des Lebens sollte uns dazu führen, Gott zu danken und zu preisen, wie König David es vor 3000 Jahren tat. David schrieb:

"Ich danke dir dafür, dass ich wunderbar gemacht bin; wunderbar sind deine Werke; das erkennt meine Seele" (Psalm 139,14).

Paulus schrieb, dass die Offenbarung Gottes in der Schöpfung so deutlich ist, dass der Mensch keine Entschuldigung hat, wenn er sich weigert, diese Erkenntnis anzunehmen und Gott durch Dank und Verehrung als Schöpfer anzuerkennen:

"Dabei ist doch das, was man von Gott erkennen kann, für sie deutlich sichtbar; er selbst hat es ihnen vor Augen gestellt. Seit der Erschaffung der Welt sind seine Werke ein sichtbarer Hinweis auf ihn, den unsichtbaren Gott, auf seine ewige Macht und sein göttliches Wesen. Die Menschen haben also keine Entschuldigung, denn trotz allem, was sie über Gott wussten, erwiesen sie ihm nicht die Ehre, die ihm zukommt, und blieben ihm den Dank schuldig. Sie verloren sich in sinnlosen Gedankengängen, und in ihren Herzen, denen jede Einsicht fehlte, wurde es finster. Weil sie sich für klug hielten, sind sie zu Narren geworden" (Römer 19-22).

Also hat die Antwort des Menschen auf die Offenbarung Gottes in der Schöpfung Konsequenzen, wie immer diese Antwort ausfällt.

Die Betrachtung der Schöpfung kann zwar zu keiner persönlichen Beziehung zum Schöpfer führen, weil die Schöpfung nichts über das persönliche Wesen des Schöpfers aussagt. Sie kann aber diese Beziehung anstoßen. Und erst durch die persönliche Beziehung zu Jesus Christus (erst durch Glaube) kommt es zur vollen Erkenntnis über Gott.

"...dass er seinen einzigen Sohn für sie hergab. Jeder, der an ihn glaubt, wird nicht verlorengehen, sondern das ewige Leben haben" (Johannes 3,16).